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11 Dezember 2014

Dieser Post liefert euch einen Grund...

...wieso ihr Slideshare mal einen Besuch abstatten solltet.

Als Social Media Marketer ist es essentiell, seine Plattformen zu kennen. Wie kann ich wo mit meinen Kunden interagieren? Welche Plattform eignet sich wofür? Ich habe euch ein paar Infos zusammengesucht die euch sicher helfen können, eure Social Media Strategie für den Schweizer Markt zu kreiieren.

Die Nemuk AG aus Zürich hat dieses tolle Cheat Sheet über die populärsten Plattformen auf Slideshare kreeiert, das möchte ich euch natrülich nicht vorenthalten!

Social Media Cheat Sheet for Switzerland from Nemuk AG


Und hier noch eine Allrounder-Präsentation von  der Y&R Group Switzerland.

Media Use Index MUI 2014 from YR GROUP SWITZERLAND

Mit 71 Slides ist diese Präsentation zwar DEFINITV zu lang, aber die Präsentation enthält nichtsdestotrozt einige Schlüsselinformationen.

So. War dies nun ein Post über die Schweizer Social Media Landschaft oder Werbung für Slide Share? Das überlasse ich deinem Urteilsvermögen. Auf jeden Fall kann ich euch diese Plattform sehr empfehlen, wenn es an die Recherchen für eure Digital Marketing Konzepte geht ;-)

Bilder sprechen mehr als 1000 Worte


Schon als Kinder liebten wir Bilderbücher. Daran hat sich bis heute nicht gross etwas geändert. Nur das Format der Bilderbücher. Heute sind es Bild-basierte Social Media Plattformen die ihren Platz eingenommen haben.

Auf Pinterest, Instagram und Co.  teilen und surfen wir besonders gerne, denn wir reagieren extrem auf visuelle Reize und lieben Geschichten heute wie gestern. Ästhetische Bilder kreiieren positive Emotionen und übermitteln viel mehr Informationen als Text. Zudem sind die meisten Menschen visuelle Lerner. Dies bedeutet, dass sie ich Dinge besser durch Bildern merken können, als durch Text. Dies birgt ein riesiges Potenzial für Marketer und erklärt den grossen Erfolg der Bild-basierten Social Media Plattformen, speziell Pinterest. Um hier erfolgreich zu sein, sollte man folgende Dinge verstehen:

Content vs. Profil
Benutzer folgen Profilen eher, weil sie hochwertige und interessante Bilder posten. Für die meisten Nutzer ist die Person hinter dem Profil eher nebensächlich.
 

Inspiriere!
Je eher deine Bilder die Nutzer inspirieren und in den Bann ziehen, desto eher werden sie diese teilen. Gib deinen Nutzern Ideen und biete Ihnen so einen Mehrwert.

Auf die Linie achten
Bleibe deiner Linie treu. Poste nicht querbeet sondern halte dich an ein Thema und eine Stilrichtung. Dein Auftritt auf Bild-basierten Social Media Plattformen ist die visuelle Repräsentation deiner Marke.

Go viral
Dein Ziel sollte es sein, Marken-Ambassadoren zu gewinnen, die zu deinem Produkt und deiner Marke passen. Sie helfen dir, deine Bilder viral zu verbreiten.

 Acne Produkte von Kunde in Scene gesetzt

Involviere!
Konsumenten interagieren mit Marken via Bilder, welche sie auf Ihrem Social Network entdecken. Meistens sind dies Fotos von Freunden oder dritte Profilen. Der Fakt, dass die Bilder User-generiert sind, macht sie authentischer, vertrauenswürdiger und schlussendlich überzeugender. Starte daher Aktionen, um den User-generierten Content zu erhöhen. Eine gute Art dies zu tun, ist die User zu involvieren und sie zu ermuntern, Momente und Erfahrungen mit deinem Produkt zu teilen. Dies kann sehr gut mit einem Wettbewerb verbunden werden. Frage sie zum Beispiel: "Zeige uns wo du am liebsten mit deiner XY-Tasche zu unterwegs bist!" oder "Zeig uns für welches Rezept du unsere Zutaten am liebsten Verwendest!" usw. Lasse die User voten und sie werden automatisch für dich (bzw. für sich) werben! Zwei Beispiele:
  • Canon forderte seine Nutzer auf; "Show us how you bring it!"
  • We Heart It - eine weitere Social Media Plattform - machte Eigenwerbung indem die User gefragt wurden wie sie "hearten". Siehe hier 
Interagiere!
Zeige deinen Fans, dass du dich für sie interessierst und teile Fotos auf denen Sie deine Produkte verwenden oder neu interpretieren! Dies wird Usern zusätzlich einen Anreiz geben, deine Produkte auf Bildern zu verwenden und sie so zu promoten!

Daniel Wellington Watches zeigt hier, wie Kunden ihre Uhren tragen und nennt sie liebevoll "Daniel Wellingtoners". Nachmachen!


Quellen:
(Fallon 2014)
(Vong 2012)
(Aguilar 2012)

06 November 2014

Die Welt in 140 Zeichen..."#!^^?

Die Rede ist natürlich vom weltweit bekannten blauen Vogel „Twitter“, der heutzutage in aller Munde ist. Dass die Schweizer Bevölkerung im tweeten jedoch noch in den Kinderschuhen steckt sind für uns keine News. Zahlreiche Studien belegen immer wieder, dass in der Schweiz das Vöglein dem grossen F nicht annähernd das Wasser reichen kann.

Umso erstaunter liess mich der Gastvortrag von Jan Biller, dem Social Media & Community Manager der Swisscom, letzten Freitag (24.10.14) zurück. Voller Enthusiasmus klärte er uns über die Wichtigkeit der sogenannten „Super-User“ auf, die sich auf die Fragen der Community stürzen und diese mit Freude beantworten. In der Regel wird ein getweetetes Problem von den „Super-Usern“ innert 15-30 Minuten beantwortet. Zum Vergleich: Der offizielle Swisscom Customer Care Service hält sich an einen Richtwert von 24h. Alle Details zu diesem Gastreferat sind in unserem vorherigen Post zu lesen.

Die Innovation ist jedoch spürbar und künftig wird die informelle Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde zweifellos einen höheren Stellenwert einnehmen. Aus diesem Grund sollten sich auch andere Schweizer Firmen die Swisscom mit ihren 22 Twitteraccounts zum Vorbild nehmen und in Sachen Mikroblogging auf dem Laufenden bleiben.

„Business across the world are starting to push the boundaries and find inventive ways to engage their followers and connect online and offline experiences.“ (Wohllebe 2013)




Auf der folgenden Grafik, sind einige Inputs worauf sich die Unternehmen in Zukunft gefasst machen müssen. Sie zeigt aber auch auf, welches Potenzial die Plattform Twitter hat und wie auf kreative Weise das Zielpublikum erreicht werden kann.

Quellen: Biller (2014) & Onlinemarketing (2013)

Meanwhile at Swisscom ...


In unserem allerersten Post wollten wir herausfinden wie es in der Schweiz so in Sachen Social Media steht. Unsere Bottom Line war: gar nicht so übel. Eine der Firmen welche in Sachen Social Media in der Schweiz in der oberen Liga mitspielt, ist die Swisscom (grösster Schweizer Mobilfunkanbieter). Wir hatten das Glück, dass Jan Biller, Social Media Manager & Community Manager bei der Swisscom als Gastreferent in unserer Lektion zu Gast war (vielen Dank unserem Dozenten Bruno Bucher für diese Möglichkeit!).

Jan Biller, Social Media & Community Manager, Swisscom


Digitaler Fussabdruck
Die Swisscom ist v.a. aktiv auf:
  • Facebook, primärer Zweck: Branding & Kommunikation und vermehrt social commerce (Verkauf von Zubehör wie Wearables)
  • Xing, primärer Zweck: HR
  • Linkedin, primärer Zweck:HR
  • Youtube,  primärer Zweck: Kommunikation
  • Twitter, primärer Zweck: Support

 Eigene Media Platforms:
Ein Redesign der Community und der Labs ist auf Ende Jahr geplant: Dabei sollen die beiden Plattformen zusammengeführt werden.



 Strategische Grundsätze
  • Wenige, dafür starke Präsenz
  • Swisscom geht dorthin wo der User ist (Beispiel Neueintritt Google+)
  • Swisscom bietet dem User einen Mehrwert in seinem Alltag
  • Swisscom führt Dialog und ist kritikfähig (in der Community wurde noch nie etwas gelöscht und man ist vorsichtig mit Zensureinsatz).

Die Umsetzung von Customer Care Services via Social Media... 
ist bei der Swisscom meiner Meinung nach besonders vorbildlich, deshalb möchte ich auf diese Thematik genauer eingehen. Zu den wichtigsten Kanälen im Customer Care Bereich zählen die Support Community und Twitter:

  • Twitter. Besondere Merkmale:
    - Antwort innert 24h
    - verifizierte Kundeninformationen
    sind im System vorhanden (welcher Kunde ist wer im Social Media?). Daher können Anfragen besser beantwortet werden und man erhält direktes Feedback (auch positives bei gutem Service!)

  • Support Community. Besondere Merkmale:
    -
    Die Community basiert auf dem "Kunden helfen Kunden"-Prinzip,was eine messbare Callreduktion gererierte und auch als proaktive Störungskommunikation (Incident Management) mit minütlichen Updates fughiert.
    -
    Antwort durchschnittlich innert ca. 4h, Antwortrate zu 96% User to User

Spezialität der Support Community: Der Superuser
Dieser Teil des Refererats hat mich wirklich am meisten "aus den Socken" gehauen, denn die Superuser sind der wichtigste und tragende Bestandteil der Swisscom Community. Die knapp 40 Superuser sind tagtäglich auf der Community aktiv und erbringen eine immense Support-Leistung (siehe Grafik unten). Dabei ist besonders faszinierend, dass die Superuser NICHT gekauft sind. Daher kann der Kunde sicher gehen, dass sie die Wahrheit sagen: läuft etwas nicht gut teilen sie dies der Swisscom mit – und auch alllen anderen.
 


Uns hat besonders interessiert: Wie bringt die Swisscom diese Menschen dazu, ein derartiges Engagement zu zeigen, bzw. was motiviert die Superuser? Ist es Ruhm & Ehre? Wissen? Oder Belohnungen? Oder geht es um Exklusivität? Es scheint eine Kombination der Faktoren zu sein. Die Superuser sind speziell intrinsisch motiviert. Die stärksten Motive laut Jan Biller sind die folgenden:
  • Ein Superuser erhält „Kudos“ für seine Beiträge. Dies entspricht dem Gamification-Trend: Es gibt ein Ranking der Top-Autoren, welche spezielle Avatare und Signaturen einsetzen dürfen und einen Rang erhalten. Gemäss Jan Biller reicht allein schon ein solches System, um eine Community am Leben zu halten.
  • Enormes Interesse an Themen & Produkten
  • Wissenerwerb & Weitergabe von Know-How
  • weitere Motive sind: Anerkennung, Interesse an Fimra & Marke, Community voranbringen, Materielle Kompensation (Produkte für Betatests: z.B. Swisscom TV 2.0)
Die  zuletzt erwähnten Betatests helfen natürlich nicht nur die Produktentwicklung zu verfeinern. Zu diesen Tests gab es extrem viele Social-Media Beiträge und ohne einen Rappen für Marketing ausgegeben zu haben, kamen unzählige Bestellungen rein, bevor das Produkt überhaupt gelauncht wurde. Zwei Mal pro Jahr treffen sich Managment und Produktverantwortliche mit den Super User auf Chips, Bier und gute Gespräche. Dabei entstehen weitere extrem gute Inputs für die Swisscom-Produkte.

Wie misst die Swisscom ihren Erfolg auf Social Media?
  • mit einer Social Media Balanced Scorecard 
  • Kundenzufriedenheit: via NPS / Sentiment 
  • Calldeflection: Workload Äquivalent (wieviele Stunden sparen wir im Callcenter durch Online-Kanäle?) 
  • Absatz: via Conversion / Leads, Sales 
  • Traffic: mit Visits von Social Media Sites
-        Verwendete  Analytics Tools: 
Qualitative Daten werden via Umfragen, Erhebung von Standardwerten ( NPS, Lösungsquoten) erhoben. Eines ist jedoch unentbehrlich. Und das ist lesen, lesen, lesen...

Zukünftige Herausforderung im Bereich Social Media sieht die Swisscom bei...
  • der Schaffung von einheitlichen Messmodellen zur Vergleichbarkeit der Daten
  • Realtime Analytics & KPI’s
  • Customer Insights: aus der Datenmasse das relevante rauszupicken und in die Zukunft zu schauen.
  • Integration in Standardprozesse: "Social-Media-Skills" müssen sich verbreiten, jeder Marketer muss sie besitzen.
  • Social by Design: Co-development (Customer Integration) wird immer wichtiger für die Marktakzeptanz von Produkten und Unternehmen.
Abschliessen noch eine Frage: Wie mache ich mein Unternehmen “Social”?

  1. Wage den Schritt
  2. Gewinne gleichgesinnte im Unternehmen
  3. Lerne & professionalisiere
  4.  Definiere KPIs
  5. Messe sie & reporte
  6. Nutze die Crowd: sie gibt dir Support, gibt Customer Insights sowie Ideen bei der Entwicklung.


Wir danken Jan Biller für diesen interessanten und lehrreichen Nachmittag und verabschieden uns damit für heute :-)

Stay tuned for our next post, aber bevor du gehst: hinterlasse uns doch noch einen Kommentar. Uns interessiert nämlich, ob du ebenfalls denkst, dass eine Gamification allein schon ausreicht, um eine Online-Community am leben zu halten!?

08 Oktober 2014

Facebook revolutioniert Online Advertising

Auf dem Blog unserer Klassenkameradinnen Lara und Franziska haben wir heute gesehen, was Google alles über uns weiss. Dies weckte meine Neugier, weshalb ich auf die Suche nach dem Mechanismus dahinter ging. 

Digitale Werbung basiert auf den sogenannten "Cookies" (nein, keine echten Kekse), welche Schlüsse über eine Person anhand ihres Web Browsing Behaviour, also ihrem Verhalten im Web, machen. So würde z.B. eine Person, welche sich oft auf Sport- und Männerbekleidungsseiten aufhält als männlich eingestuft. Dies sind jedoch nur Annahmen, welche falsch sein könnten.  Zudem laufen Cookies mit der Zeit aus (sie können auch manuell gelöscht werden) und funktionieren nicht auf Mobilen Geräten.



Letzte Woche lenkte Facebook mit der Ankündigung eines Relaunchs von Atlas (Ad Server, welcher 2013 von Microsoft gekauft wurde) alle Aufmerksamkeit auf sich. Es wurde eine Umprogrammierung der Werbeplattform angekündigt, welche es zulässt, Benutzerdaten ausserhalb des Sozialen Netzwerks zu verfolgen. 

Dazu wird die Facebook ID anstatt Cookies verwendet, was den Vorteil bietet, dass die gewonnen Daten auf echten Personen basieren, anstatt wie bisher auf abstrakten und ungenauen Web-Browser Verhaltensanalysen. Es ist also eine personenbasierte Messung.

Dieses Tracking via Facebook ID funktioniert auch auf dem Mobilgerät. Solange man auf dem Mobilgerät mit seinem Facebook-Login angemeldet ist, können auch Daten aus der Verwendung von anderen Apps, welche kein Facebook-Login benötigen, getrackt werden. 


Dieses Cross-Device Reporting eröffnet einen völlig neuen Markt in der Welt des digitalen Marketings. Atlas ist ein Versuch, das Targeting komplett zu revolutionieren. User können über das Display-Netzwerk Werbeflächen kaufen, sie zielgerichtet ausliefern und das auf allen Geräten (Sellin 2014).

Quellen: Ad Age.com & Onlinemarketing.de

05 Oktober 2014

Ist die Schweiz bereit für Social Media?


Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Einführend haben wir uns die Frage zum Stand der Schweizer Unternehmen im Social Media Feld gestellt. Dementsprechend sind wir auf eine Studie von Marcel Bernet (Inhaber Bernet_PR) und Dr. Guido Keel (Dozent und Medienwissenschaftler an der ZHAW) aus dem Jahr 2013 gestossen. Im Rahmen dieser Studie wurden rund 900 Unternehmen, darunter Grossunternehmen sowie auch KMU's, vorwiegend aus der Deutschsprachigen Schweiz zu ihren Social Media Aktivitäten befragt. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir für euch untenstehend zusammengefasst und mit eigenen Inputs kommentiert.

Wo steht die Schweiz Social-Media Technisch?

-       Schweizer Unternehmen zeigen ein relativ stabiles Engagement auf Social Media Plattformen. 89 % der Grossunternehmen und 59 % der KMU's sind auf Social Media Plattformen aktiv. Im Vergleich sind deutsche Grossunternehmen zu 72% vertreten (2012).
Die allgemeine Einschätzung, dass die Schweizer Wirtschaft den Aufstieg auf die Social Media-Welle verpasst hat können wir mit diesen Zahlen etwas relativieren. Jedoch besteht ein viel grösseres Potenzial, das vorallem von KMU's noch stärker genutzt werden könnnte. 




55 % der Schweizer Unternehmen verfügen über eine ausformulierte Social-Media-Strategie, während in einer Befragung von PWC im Jahre 2012 nur 40 % der deutschen Grossunternehmen eine solche ausweisen konnten. Zudem verfügten zu diesem Zeitpunkt nur ein Drittel der deutschen Grossunternehmen über eine konstante Storyline mit klarer Kernbotschaft. Bei einem Drittel befandt sich diese noch im Aufbau während ein Drittel ohne Kernbotschaft kommunizierte.

Im ersten Moment waren wir schockiert über diese Aussage, jedoch ist  sie zu erwarten, wenn man bedenkt, dass 55% der Firmen und somit mehr als die Hälfte sich keine Gedanken über die Qualifikationen ihrer Mitarbeiter machten, um Social Media erfolgreich zu planen und umsetzen zu könnnen. Dazu können wir nur Eines sagen: Ohne ein klares Konzept und eine starke Kernbotschaft sollte man die Finger von Social Media lassen. Eine uneinheitliche und verwirrende Kommunikation kann einer Unternehmen immensen Schaden zufügen.


-      Wie wir bereits vermuteten besteht im Monitoringbereich noch ein grosser Aufholbedarf. Nur 62 % der Schweizer Unternehmen betreiben überhaupt eine Form von Monitoring Ihrer Social-Media Aktivitäten. Dies wird zu 41 % nur mit gratis-Tools getan. Im Vergleich zu Deutschland: hier verwendeten im Jahr 2012 21% ein sog. Social-Listening-Tool.Wenn man den Kennzahlen Beachtung schenkt, ist ebenfalls noch viel Potenzial vorhanden. Schweizer Unternehmen messen vorwiegend Besucherzahl, Likes und Engagement (Dialoge). Unserer Meinung nach wird insbesondere dem Lead Management noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Im generellen Vergleich mit deutschen Grossunternehmen wurde ersichtlich, dass Schweizer Unternehmen Social Media zwar zurückhaltender, aber ein Stück durchdachter nutzen.


Wie Nutzen Schweizer Unternehmen Social Media?


Seit 2013 verfügen ca. 50 % der Schweizer Untenehmen auch über gesondertere Budgets und /oder Stellen.

Warum überhaupt Social Media?

Das Ziel ist jedoch eher Brand-Building statt Verkaufsgenerierung. In erster Linie möchte man den Dialog stärken, Produkteinformationen weitergeben und sein Image pflegen. 55% gaben ausserdem an, den Trend nicht verschlafen zu wollen. 

Der Verkauf steht für Schweizer Unternehmen bei Ihrem Social Media Auftritt weniger im Vordergrund. So ist das Social Media auch kaum in Vertriebs- und CRM-Prozesse integriert. Ist dies vielleicht ein Grund dafür, wieso 49 % den Aufwand für Ihre Social Media Präsenz als grösser empfinden als den Nutzen (6%)?